Atlas Mountain Race – grateful for an unexpected season closing

For all those who are only interested in hard facts (moving dots) – first things first. You will be able to follow my cap at the Atlas Mountain Race starting on Saturday Morning 9am (German time 10am) on maprogress: https://amr2022.maprogress.com/?bib=59

I will tackle the route of 1.173km with 23.174m of climbing with cap number 59.

Source: amr2022.maprogress.com

Usually, the daily race reports on https://www.dotwatcher.cc/race/amr-2022 are also worth a read.

The race website https://www.atlasmountainrace.cc/ states:

The Atlas Mountain Race is a fixed route, unsupported, single-stage cycling race that starts in Marrakesh, crosses the Moroccan Atlas before taking riders through the Anti-Atlas and on to Agadir. The clock does not stop and there are no prizes. It follows gravel, single and double track and old colonial pistes that have long been forgotten and fallen into disrepair. There is very little tarmac. There is some walking, and at times there is great distances between resupply points.

The race is very special for me as my sportive year didn’t go as expected… I had a severe bicycle accident mid of June breaking my neck (actually 4 thoracic and 1 cervical vertebrae were broken) and had to undergo surgery to remove one spinal disc and to stiffen the cervical vertebra with a titanium plate and a few screws.

Modern medicine is an incredible blessing

Fortunately, the doctors did an amazing job and after 12 weeks of recovery I got green light from them that I can put normal strain on my neck again. I still had a starting place for AMR in my COVID-19 backlog of postponed events and didn’t have to think long about and booked the flights. I’m this time not at competitive fitness to fight for the podium but I didn’t want to miss the adventure, the great landscape and meeting the community of crazy folks 😊 Don’t get me wrong… I will still try to finish the course as fast as I can – but I will respect the current limits of my body and it would be a great achievement already to reach the finish line. During health recovery and ultra-cycling I definitely learned what Mike Hall meant when he said “nothing that’s worth anything is ever easy”.

Trying to slow down the physical decline as soon as I could sit up straight again

The time in Morocco before the start can be perfectly filled-up eating local specialties, enjoying the comfort of a hotel bed and acclimatizing to the dry heat of the climate before I will switch to a more essential lifestyle in the Moroccan mountains.

Thanks a lot, Nelson Trees (Race Director), for taking the effort to organize an event like this at such a great spot.

I will try to give some updates during the race on my social media channels depending on my current mood but even more important… Internet connection 😉

Italy Divide – Erinnerungen an ein Highlight 2022

Viele von euch haben mitbekommen, dass die vergangenen Wochen bei mir nicht wie geplant verlaufen sind und mein Berufs- und Privatleben, aber auch meine weiteren sportlichen Ambitionen und Pläne für dieses Jahr, ziemlich durcheinandergewirbelt wurden. Im Familienurlaub in den Pfingstferien bin ich im Bikepark in Tschechien so unglücklich gestürzt, dass ich mir Frakturen an einem Halswirbel und vier Brustwirbeln zugezogen habe. Eine Operation und mehrere Wochen in hauptsächlich liegender Position später, kann ich rückblickend sagen, dass ich ganz schön Glück im Unglück hatte. Denn es hätte noch viel schlimmer kommen können und ich bin dankbar, dass die weitere Heilungsprognose positiv ist und es zu keinen Lähmungserscheinungen kam.

Lowlight 2022 – OP wegen Frakturen an 5 Wirbeln

Trotzdem zieht einen die Situation immer wieder ganz schön runter. Und so habe ich auch in alten Fotos geblättert, um positive Gedanken zu aktivieren. Und was soll ich sagen…es funktioniert 🙂

Dabei bin ich auch immer wieder beim Italy Divide kurz nach Ostern hängen geblieben und habe auch einige Fotos mit kurzen Untertiteln für meinen Blog versehen.

Ein paar Facts & Figures zum Rennen könnt ihr auch meinem Vorbericht entnehmen: Italy Divide – happy to race again

Bzw. meiner Aktivitätsaufzeichnung auf Strava: https://www.strava.com/activities/7059218980

Kurz zusammengefasst handelt es sich dabei um ein self-supported Bikepacking Abenteuer, bei dem ca. 1.300km und 20.000 Höhenmeter auf einer Strecke von Pompeji (bei Neapel) bis nach Torbole (am nördlichen Gardasee) zu bewältigen sind. Die Strecke hält dabei von Asphaltabschnitten über Schotter- oder Kopfsteinpflasterpisten bis zu ausgewachsenen Mountainbiketrails alles bereit. Doch alles weitere in Bildern.

Vor dem Start

Tag 1 – heiß, heißer am heißesten

Tag 2 – I’m singing in the rain

Tag 3 – auf und nieder immer wieder

Tag 4- von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt

Tag 5 – Endspurt und Finish

Recovery – all you can eat

Danke auch an WitttrainingOrbeaSponserWolfpack TiresApiduraPower2MaxRoyal Bike Wear und Kask Helmets. Euer Equipment hat auch bei herausfordernden Bedingungen wieder einen top Job gemacht!

Italy Divide – happy to race again

Am Samstagfrüh ist es so weit. Ich stehe zum zweiten Mal mit dem MTB am Start des Italy Divide self-supported Bikepacking Rennens. Die Strecke führt mich dabei über 1.250km und 22.000Höhenmeter von Pompei bei Neapel nach Torbole an den nördlichen Gardasee.

Details zum Event und Streckenverlauf gibt es auf https://www.italydivide.it/

Obwohl eine Wiederholung, ist die Teilnahme dieses Jahr aus mehreren Gründen etwas ganz Besonderes für mich:

  1. Meine Familie begleitet mich dieses Jahr zum Start und wir verbringen die Tage zuvor mit kulinarischen Highlights und Sightseeing in Neapel und Pompei
  1. Das Rennen startet dieses Jahr wieder regulär Ende April, nachdem letztes Jahr pandemiebedingt der Start in den Juli verschoben werden musste. D.h. man erlebt die Landschaft (z.B. in der Toskana) in grüner Frühlingspracht und bei weitem nicht so heiß. Dafür kann es unterwegs auch Kälte- und sogar Schneeeinbrüche geben. Vor allem, wenn es gegen Ende nochmals hoch hinaus geht.
  2. Es ist das erste Rennen nach meinem schweren Bandscheibenvorfall (inkl. hochgradiger Spinalkanalstenose) im unteren Rücken im vergangenen Sommer. Dass ich ohne Operation überhaupt wieder so ein Event bestreiten kann, ist sicher zu nicht unerheblichem Teil den magischen Händen meines top Physio/Osteo Marco von Frankenberg zu verdanken (https://physio-moeglingen.de/). Danke!!
  3. Dieses Jahr sollen über 300 Starter gemeldet sein. Und so freue ich mich besonders auf ein Treffen mit vielen alten und neuen Bekannten aus der Ultra Cycling-Szene.

Gestartet wird am Samstag um 11:30Uhr auf Meereshöhe. Nach neutralisierter Phase aus der Stadt hinaus, gibt es gleich ein paar knackige Höhenmeter auf den über 1000m hohen Vesuv zu bewältigen. Hier wird sich das Feld erstmals auseinanderziehen und die Socken und Schuhe werden auf einer Laufpassage mit feinem Lavasand gefüllt. Zur Einstimmung sind wir als Familie schon einmal zum Krater gewandert 😉

Danach folgen mit Rom, Siena, Florenz, Bologna und Verona weitere touristische Highlights, um nur ein paar ausgewählte zu nennen.

Wenn ihr mich bei dieser Fahrt wieder im Livetracking verfolgen möchtet, so könnt ihr dies auf der Trackleaders Website tun:

http://trackleaders.com/italydivide22

Auch auf https://dotwatcher.cc/race/italy-divide-2022 wird es sicher wieder interessante Insights zum Renngeschehen geben.

Das ein oder andere Foto von der Strecke werde ich auch auf Instagram und Facebook posten und freue mich natürlich auch dort über motivierende Kommentare 😊

https://www.instagram.com/jochenboehringer/

https://www.facebook.com/jochen.bohringer.3

Und falls mir der Sinn danach steht, wird es evtl. auch wieder Kurzvideos auf meinem YouTube Channel geben: https://www.youtube.com/ultra-jo

Bevor es am Samstagfrüh losgeht, steht aber erst einmal Carboloading mit Familiensupport im Vordergrund – Dolce Vita at its best 😊

Race Across Italy 2021 – FREE TO RACE – The Movie

Flashback Race across Italy

Great memories of last year’s edition in the documentary released on YouTube 🎥🎬

Feeling honored to be part of the movie also sharing some thoughts in the interview sections.

https://youtu.be/xiGZk5mUbqo

Switch subtitles on 😉

Thanks again to my supporters! First and foremost my father who travelled with me and supported me before and after the race. Secondly all of you who motivated me via comments on variou social media channels. And last but not least everyone providing support with advice and equipment.

Italy Divide – that race gonna be hot…

Morgen früh 10:30Uhr ist es wieder soweit. Ich stehe erneut in Italien an der Startlinie eines Langstreckenevents. Dieses Mal allerdings nicht mit dem Rennrad, sondern das erste Mal seit letztem Jahr wieder auf Stollenreifen auf meinem geliebten Orbea Oiz. Pandemiebedingt wurde der Start des Italy Divide aus dem Frühjahr in den Hochsommer verschoben. Das war bzgl. Pandemieeinschränkungen (nächtliche Ausgangssperren / Reiseeinschränkungen usw.) mit Sicherheit die einzig sinnvolle Option. Für mich und alle anderen Teilnehmer bedeutet es aber, dass das Rennen im wahrsten Sinne des Wortes eine heiße Sache wird. Startort ist Pompei, von wo die Strecke nach kurzem Einrollen nach Neapel gleich über den ca. 1.000hm hohen Vesuv führt. Danach geht es weiter über Reggia di Caserta und Rom in die malerische Toskana zur Strade Bianche, Siena, Florenz und Bologna. Es folgen etliche flache Kilometer durch die Poebene bis nach Verona von wo zu guter Letzt in den Alpenausläufern noch ein Höhenmeterfeuerwerk zum Zielort Torbole am nördlichen Gardasee gezündet wird. Dabei werden etwas mehr als 1.300km garniert mit ca. 22.000 Höhenmetern unter den Rädern hindurchrollen.

Für alle, die mir beim Schwitzen zuschauen möchten, werde ich sicher wieder das ein oder andere Update auf Instagram bzw. Facebook bringen. Evtl. gibt es auch wieder Videos auf meinem YouTube Kanal. Je nach Lust/Laune und Akkustand unterwegs.

Für die Dotwatcher-Fraktion gibt es die Moving Dots unter http://trackleaders.com/italydivide21 oder direkt auf der Eventseite https://www.italydivide.it/

Das Fahrrad vor Ort vorbereitet und mit dem Flieger angereist bin ich bereits am gestrigen Donnerstag. Um die S-Bahn um 05:10Uhr in der frühe zu erwischen, war leider eine kurze Nacht angesagt. Perfekte Einstimmung auf die kurzen Nächte während dem Race 😉

So konnte ich mich am heutigen Freitag bei einer lockeren Vorbelastung schon etwas an den italienischen Verkehr und die hohen Temperaturen gewöhnen und habe auch den ein oder anderen Teilnehmer kennen gelernt. Auch der Magen muss natürlich an die lokalen Spezialitäten adaptiert werden 😉

Heute Nachmittag werde ich jetzt noch etwas die lokalen Kulturschätze bestaunen gehen, bevor die Pizzaparty für alle Teilnehmer startet.

Körperlich fühle ich mich zum Glück wieder einsatzfähig, nachdem mich letzte Woche ein Magendarminfekt oder eine Lebensmittelvergiftung ganz schön Substanz gekostet haben. Da ich sowieso eher der ektomorphe Typ bin, waren die 3kg Gewichtsverlust alles andere als positiv für mein Wohlbefinden und meine Leistungsfähigkeit. On top kam auch noch die zweite Impfdosis, so dass das Training gelinde gesagt etwas gelitten hat. Ich zähle also darauf, dass die Formkurve im Verlauf des Rennens wie bei einem guten Klassementfahrer noch ansteigt 😉 In der Zwischenzeit sind auch die Blasen vom Race Across Italy abgeklungen und die Haut darunter schon wieder belastbar. Und auch der große Zehennagel vom letztjährigen Hope 1000 ist schon fast gänzlich ausgetauscht.

Also beste Voraussetzungen für ein paar unbeschwerte Tage Dolce Vita durch Süditalien vom Feinsten. Drückt mir die Daumen, dass das Rad dieses Mal heil bleibt 😊

Race Around Austria Challenge unsupported – Let’s get ready to rumble!

COVID-19 bestimmt weiter den Alltag und Breitensportveranstaltungen sind quasi alle abgesagt. Umso heißer bin ich auf eines der ganz wenigen großen Events, das dieses Jahr mit ausgefeiltem Hygienekonzept trotzdem stattfindet. Das Race Around Austria ist seit über 10 Jahren eine Institution des Ultracyclings in Europa – und die Langstrecke (mit 2.200km) steht schon lange auf meiner Bucketlist.

Das dafür notwendige Betreuerteam, zwei Begleitfahrzeuge und die ganze Logistik drum herum zu organisieren, war mir aber mit all den Corona-induzierten Ungewissheiten doch zu aufwendig. Insofern war ich umso erfreuter, dass es dieses Jahr auch eine unsupported-Variante auf der „Kurzstrecke“ – die sogenannten Challenge – gibt.

Und so werde ich morgen um 15:21Uhr in St. Georgen im Attergau von der Startrampe rollen, um die 560km und 6.500 Höhenmeter unter die Slicks zu nehmen. Wenn die Wettervorhersage recht behält wird es auf jeden Fall ein heißer Ritt 🙂

Alle Details zum Rennen gibt es unter https://www.racearoundaustria.at/ inklusive einer Liveübertragung der Veranstaltung. Also zappt mal rein.

Und für alle Dotwatcher das obligatorische GPS-Livetracking unter folgendem Link. Dort unter „Bewerb“ im Dropdown einfach die „Challenge“ auswählen.

https://race.perfect-tracking.com/race/raa2020/live

Besonders freut es mich, dass Teamchef Thorsten Witt himself sich bereit erklärt hat, mich nach Österreich zu begleiten. Und so sind wir mit Teamfahrzeug und bestens gelaunt momentan auf der Anreise nach Österreich.

 

Da ich in der „unsupported“ Kategorie starte, darf er mich zwar während dem Rennen nicht mit Verpflegung oder anderweitiger Betreuung unterstützen, aber er wird sicher Fotos und das ein oder andere Update während dem Race auf der Teamseite teilen:

https://www.facebook.com/team.witttraining

Die Anfahrt verbringe ich so auch völlig entspannt auf dem Beifahrersitz und kann mich diesen Zeilen widmen 🙂

So fällt auch das Carboloading mit leichtverdaulichem Powerporridge besonders leicht. Um den Magen perfekt auf das Event vorzubereiten, gibt es ab jetzt sowieso nur noch flüssige Seniorenkost vom allerfeinsten.

Morgen früh geht es dann noch zur Einschreibung und zur technischen Kontrolle des Bikes. Dabei wird vor allem überprüft, ob alle notwendigen Reflektorstreifen ordnungsgemäß angebracht sind. Das Bike wird in der Nacht auf jeden Fall leuchten wie ein Weihnachtsbaum.

Drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft. Ich bin auf jeden Fall top motiviert, habe richtig Lust auf das Rennen und freue mich schon auf die Competition! Und auch ein Wiedersehen mit dem ein oder anderen positiv Verrückten, den ich von anderen Langstreckenevents kenne. Let’s get ready for rumble.

Broom Wagon Podcast – Interview with Stefano about the Hope 1000

After the Hope 1000 I had the pleasure to talk to Stefano about my experience participating in that great event. He invited me into his bicycle Podcast Broom Wagon and the episode was just published recently. You can listen to it in your favorite PodCast player. Thanks Stefano for the nice chat with you!

Just some links to it on Apple, Spotify or the Website:

Apple:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/broom-wagon/id1294015561?i=1000486372919

Spotify:

https://open.spotify.com/episode/3JFwBVI8nVVavPCHNphBIv?si=f9Ka7vFDSe66ONspar9YwA

Spreaker WebSite:

https://www.spreaker.com/user/listencalamaro/jochen-boehringer-hope1000

Presse – bike Magazin – Mit Schlafentzug im Streckenrekord zum Sieg

Lisa Gärtitz am 29.07.2020: Erneut konnte Jochen Böhringer den Ultra-MTB-Marathon Hope 1000 für sich entscheiden und gleichzeitig einen neuen Streckenrekord aufstellen. Im Interview hat er BIKE von seinem Abenteuer berichtet.

Cool, dass das Bike-Magazin ein Interview mit mir auf ihrer Startseite featured:

https://www.bike-magazin.de/hintergruende/interviews/hope-1000-jochen-boehringer-gewinnt-ultra-mtb-mrathon/a44594.html

 

dotwacher.cc: Five Minutes with Jochen Böhringer

The Hope 1000 was the first race off the back of the global Coronavirus pandemic. As countries began to relax restrictions, ultra-distance racing came to life again. After his win and new course record, we managed to spend a few minutes with Jochen Böhringer to chat to him about his journey across the Swiss Alps.

https://www.dotwatcher.cc/feature/five-minutes-with-jochen-boehringer